Similan Islands Schnorcheln

Similan Islands – Ein Ausflug zu den Trauminseln

Vor einigen Jahren galten die Similan Islands in Thailand noch als Geheimtipp. Heute ist der Archipel in der Andamanensee weltweit für seine einzigartige Unterwasserwelt bekannt. Die Region rund um die Similan Inseln zählt zu den schönsten Tauchrevieren weltweit. Doch auch die weißen Traumstrände mit dem kristallklaren Wasser ziehen jährlich zahlreiche Touristen an. Hinzu kommen die riesigen Granitblöcke, welche stark an die Seychellen erinnern. Das perfekte Urlaubsfoto ist auf den Similan Islands somit fast schon garantiert.

Inhaltsübersicht

Nationalpark Mu Ko Similan

1982 wurden die neun Inseln der Similan Islands zum Nationalpark Mu Ko Similan erklärt. Der Name leitet sich vom malaysischen Wort „sembilan“ ab, welches der Zahl neun entspricht. Inzwischen zählen jedoch auch die nahegelegenen Inseln Ko Tachai und Ko Bon mit zum Nationalpark, wodurch man von insgesamt 11 Inseln spricht.

Der Einfachheit halber tragen die einzelnen Inseln neben ihrem Namen jeweils auch noch eine Nummer. Hierzu wurden die Inseln von Norden bis Süden durchnummeriert.

Drei der Similan Inseln sind für Touristen unzugänglich. Diese werden von der thailändischen Marine und den Park Rangers geschützt und gepflegt. Unter anderem gibt es hier eine Aufzuchtstation für geschützte Meeresschildkröten.

Die bekanntesten Inseln der Similan Islands sind die Inseln Nummer 4 und Nummer 8. Beide boten in der Vergangenheit Übernachtungsmöglichkeiten in Zelten und einfachen Bungalows an. Aufgrund des hohen Besucherandrangs wurde im Jahr 2018 ein Übernachtungsverbot beschlossen. Eine Übernachtung auf den Similan Inseln ist somit bis auf weiteres nicht mehr möglich.

Koh Miang (Insel Nr. 4)

Auf der Insel Koh Miang hat die Nationalparkverwaltung ihren Hauptsitz. Somit ist die Insel eine wichtige Anlaufstelle für Bootstouren zu den Similan Inseln.

Bei Tagestouren legen die Boote hier für die Mittagspause an. Nach dem gemeinsamen Essen kann man im Anschluss die Inseln noch auf eigene Faust erkunden.

Koh Miang
Koh Miang

Ein Großteil der Touristen hält sich in der Freizeit am Hauptstrand auf. Es lohnt sich daher die gegenüberliegende Seite der Inseln zu erkunden. Hierhin gelangt man in etwa 10 Minuten Fußweg durch den Dschungel. Als Belohnung wartet dort ein etwas kleinerer und versteckter Strand mit nahezu keinen Touristen.

Koh Miang
Koh Miang

Koh Similan (Insel Nr. 8)

Die größte und zugleich auch namensgebende Insel ist Koh Similan. Hauptsehenswürdigkeit ist hier die sogenannte Donald Duck Bay. Der Grund für den Namen ist die Formation der riesigen Granitfelsen, welche an die Zeichentrickfigur erinnern. 

Koh Similan

Es ist sogar möglich, die Granitfelsen zu besteigen und von oben eine traumhafte Aussicht über die Ao Kuerk Bucht zu genießen. Der Aufstieg dorthin ist recht einfach. Die einzige Herausforderung ist jedoch, dass man barfuß über die heißen Steine laufen muss, da die Schuhe vor dem Betreten des Bootes abgegeben werden müssen.

Koh Similan
Koh Similan
Koh Similan

Folgen des Tsunamis

Das Seebeben im indischen Ozean vom 26. Dezember 2004 gehörte zu den stärksten Beben, das jemals gemessen wurde. Es löste eine Reihe von Tsunamis aus, welche unter anderem auch in Thailand heftige Schäden und Zerstörungen anrichteten.

Überaschenderweise hinterließ der Tsunami auf den Similan Inseln deutlich weniger Zerstörung als auf dem Festland. Experten gehen davon aus, dass das flache Wasser hier die Wucht der Wellen vor dem Auftreffen deutlich abgeschwächt hatte. Somit kam es auf den Inseln selbst kaum zu Schäden.

Unter Wasser wurden jedoch zahlreiche Korallenriffe durch den Tsunami beschädigt und mit Sand bedeckt. Die Natur erholte sich hiervon aber relativ schnell, so dass man heute auf den Similan Islands kaum noch Spuren der Naturkatastrophe findet.

Weitaus größere Schäden entstanden durch die hohen Meerestemperaturen im Jahr 2010. Diese führten bei zahlreichen Korallen im flachen Wasser zu einer Korallenbleiche.

Tauchsafari Similan Islands

Eine Möglichkeit zu den Similan Islands zu gelangten sind die sogenannten Tauchsafaris. Hierbei handelt es sich um eine mehrtägige Tauchtour, welche sich an fortgeschrittene Taucher mit Pressluftflasche richtet.

Untergebracht sind die Taucher während der ganzen Zeit auf dem Boot. Von hier aus werden täglich mehre Tauchgänge gestartet. Es ist sogar möglich, nächtliche Tauchgänge zu unternehmen.

Der Vorteil einer Tauchsafari ist, dass man so auch abgelegene Buchten erkundet, welche die meisten Tagestouristen nicht zu Gesicht bekommen.

Tauchsafaris zu den Similan Inseln können bei nahezu jeder Tauchschule in Phuket und Khao Lak gebucht werden.

Tagestouren zu den Similan Islands

Eine deutlich günstigere Alternative sind die Tagestouren zu den Similan Islands. Hierbei handelt es sich um Ganztagestouren, welche ebenfalls von Phuket und Khao Lak aus angeboten werden.

Folgende Leistungen sind bei den meisten Touren bereits inbegriffen:

Gegen Aufpreis können bei den meisten Anbietern auch Taucherflossen und Unterwasserkameras ausgeliehen werden.

Tagestouren können bei den zahlreichen Reisebüros vor Ort gebucht werden. Hier ist jedoch ein wenig Verhandlungsgeschick gefragt, da für Touristen in der Regel deutlich höhere Preise als für Einheimische verlangt werden.

Alternativ kannst du Tagesausflüge zu den Similan Inseln auch über unseren Partner GetYourGuide* buchen:

Lage der Similan Inseln

Die Similan Islands liegen in der Andamanensee, etwa 70 Kilometer vor der Küste von Khao Lak. Viele der Inseltouren starten daher von Khao Lak und vom etwa 120 Kilometer entfernten Phuket.

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Similan Islands Öffnungszeiten

Die Similan Islands können anders als die meisten Inseln nicht das ganze Jahr über besucht werden. Während der Regenzeit kommt es hier zu starken Stürmen und hohem Niederschlag. Die Inselgruppe ist für Touristen während der Regenzeit daher geschlossen.

Geöffnet sind die Similan Inseln für Besucher vom 15. Oktober bis zum 15. Mai.

Die beste Reisezeit ist von Dezember bis März. Zu dieser Zeit gibt es auf den Similan Islands so gut wie keinen Niederschlag.

Lohnt sich ein Ausflug zu den Similan Inseln?

Die einzigartigen Traumstrände, das kristallklare Wasser und die atemberaubende Unterwasserwelt hat ihren Preis. Eine Inseltour zu den Similan Islands gehört definitiv zu teureren Inseltouren in Thailand.

Mit etwas Glück hast du aber die Möglichkeit mit Meeresschildkröten zu Schnorcheln und Delfine auf der offenen See anzutreffen. Eine Garantie gibt es hierfür jedoch leider nicht.

Außerdem sollte dir klar sein, dass du nicht der einzige Tourist auf den Similan Inseln sein wirst. In den vergangenen Jahren kursierten zahlreiche Bilder von maßlos überfüllten Stränden im Internet.

Seit dem Jahr 2018 gilt jedoch nicht nur ein Übernachtungsverbot auf den Inseln, sondern auch eine Beschränkung der zugelassenen Besucher pro Tag. Dadurch hat sich die Situation auf den Similan Inseln wieder etwas entspannt.

Similan Islands Schnorcheln
Similan Islands Schnorcheln

Discover Thailand Insider Tipp

Abschließend noch ein paar allgemeine Tipps für deinen Inselausflug:

Die Überfahrt zu den Similan Islands dauert etwa 1 Stunde per Speedboot. Wirst du leicht seekrank, solltest du vorsichtshalber Tabletten gegen Seekrankheit mit an Bord nehmen.

Auschlaggebend für einen erfolgreichen Inseltrip ist selbstverständlich auch das Wetter. Hierbei solltest du einen möglichst sonnigen und windstillen Tag auswählen. Je kleiner die Wellen sind, desto weniger Sand wird aufgewirbelt und umso klarer ist die Sicht beim Schnorcheln.

Unbedingt solltest du auch an Sonnencreme denken, da du viel Zeit beim Schnorcheln im Wasser verbringen wirst. Durch die Reflexion des Lichtes kannst du dir hier besonders schnell einen Sonnenbrand holen.

Noch mehr Tipps und Eindrücke zu den Similan Islands findest du im folgenden Video:

Similan Islands Tagesausflug
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Wer schreibt hier?

Seit mehr als 5 Jahren bereise ich nun Thailand und dokumentiere meine Erlebnisse in Videos auf meinem YouTube Kanal.

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